Liebe Leser,
auf dieser Seite können Sie in regelmäßiger Unregelmäßigkeit über Dinge lesen, die einem wachen Bürger begegnen, ihm nicht gefallen oder über die er sich ärgert. Ich gehöre keiner Partei an und möchte diese Seite auch nicht als Unterstützung irgendeiner Gruppierung verstanden wissen.
Danke, dass Sie vorbeischauen!

Irgendwie hängt alles zusammen …  

… und irgendwann kommt eben doch alles ans Tageslicht.

Zugegeben, manche Fehler und Verfehlungen sind Jahrhunderte alt, aus längst vergangenen Jahrzehnten und doch graben und recherchieren tausende von neugierigen Menschen in verstaubten Akten, weisen uns Wissenschaftler auf Versäumnisse hin und zerlegen sich verlogene Bürger, Politiker und ganze Insitutionen selbst.

Irgendwie scheint es eine Zeit des Wachrüttelns, der substantiellen Veränderung und des sich andeutenden Unterganges zu sein. Vom Naturell her Optimist, fällt es mir zunehmend schwerer, Nachrichten zu verfolgen, überhaupt dem Alltag zu folgen und die Pflichten eines aufmerksamen Bürgers korrekt wahrzunehmen. Beobachtet man, wie akribisch man in diesem Lande Falschparker und Geschwindigkeitssünder verfolgt und gleichzeitig massive Verstöße, Diebstahl und Raub, Betrug und Verlogenheit ignoriert, bzw. konsequent nicht verfolgt, so kommt man schon ins Grübeln oder wird schlicht wütend.

Wir haben wieder Krieg. Krieg vor der Haustüre. Eine Situation, die ein vernünftiger Mensch einfach nicht greifen kann. Man findet einfach keinen Zugang zu dem überflüssigen, gemeinen und menschenverachtenden Verhalten eines einzelnen, wahnsinnigen Gehirns. Eines Gehirns, das – im Nachhinein betrachtet – mit unglaublicher Präzision und Zielorientierung diesen Konflikt geplant und schlußendlich begonnen hat.

Wie sehr wünschte man sich in diesen Tagen einen Kanzler, der nicht lügt, der endlich mal „aus dem Quark kommt“ und die Funktion, die wie keine andere Führung beinhaltet, bestimmt und eben führend ausfüllt. Der arme Mann aber hat so viele Baustellen im eigenen Bereich, so viele Leichen im Keller, dass er sich von einem Untersuchungsausschuß zum nächsten und von einer Verteidigungsstellung in die nächste begeben muß. Nebenbei findet er noch Zeit, sich in ungeahnt große Fettnäpfchen zu setzen. Fettnäpfchen von internationaler Größe und gezeichnet von sagenhaft trauriger Unfähigkeit. Daher nicht unmöglich, dass dieses Land bald den Kanzler verliert, wenn bestätigt wird, was in Hamburg offenes Geheimnis ist und offen auf der Bühne unter Namensnennung vorgetragen wird.

Mein Ärger ist tief über die verflossene Kanzlerin, die ich lange für fähig und fleißig, gut vernetzt und effizient hielt. Was für ein Irrtum. Es stellt sich heraus, dass sie viele Dinge einfach nicht angefaßt hat, einige wichtige völlig falsch eingeschätzt (siehe Russland) und dass sie dem historischen Beispiel folgend, sich für die Einzige und Beste hielt, in geradezu absurder Konsequenz die Heranführung einer Nachfolge in Partei und Kanzlerschaft verhindert hat. So geht die Wahlniederlage ursächlich auf zwei Kappen. Die des eitlen und zerstörerischen bayerischen Minsterpräsidenten und jene der Ex-Kanzlerin, bei der man am Ende das Gefühl hatte, dass nur ein Ansinnen sie noch leitete: Nichts wie weg hier! 

Egal ob die Schweinereien der Kirchen, von Kanada bis nach Kloster Ettal, von Bosten bis nach Limburg, den Betrügerein einer Firma namens Wirecard, die Machenschaften der unsäglichen Strausstochter und ihrer Tandlerfreundin, die maßlosen Selbstbereicherungen von Landes- oder Bundepolitikern, die sich nicht zu schade waren, entgegen ihrem Amtseid eine katastrophale Epidemie für die eigene Geldbörse auszunutzen oder einem widerlichen Exkanzler, der trotz besseren Wissens mit einem Massenmörder nicht nur kooperiert sondern diesen als Freund bezeichnet.

Man vermißt in all diesen Fällen eine klare, schnelle und verständliche Reaktion. Zurückkommend auf die konsequente Verfolgung von Vergehen im Straßenverkehr ist es einfach nicht nachvollziehbar, warum unserem Apparat einerseits diese Klarheit darstellbar ist, andererseits dieses unfaßbare Versagen, ein Rumgeeiere und die unerklärliche Feigheit vor unpopulären Entscheidungen.

Wo bleibt die Justiz, wo bleibt die schnelle Verurteilung eines Klerikers, der sich an Kindern vergriffen hat? Wieso kann hier zunächst die vertuschende Kirche tätig sein anstatt der Strafverfolgungsbehörde, die einen jeden normalen Bürger längst an den Hammelbeinen hätte? Was hindert uns, einen Mann oder eine Frau aus dem Amt zu jagen, wenn deren Unterschleif oder Betrug herausgekommen ist? Und derzeit kommt eine ganze Menge heraus. Warum faßt man AfD-Abgeordnete mit Samthandschuhen an, die gefährliche Besucher in den Bundestag schleusen, anstatt sie aus dem Hause zu verbannen? Was soll der Normalbürger denn tun, sich dieser ganzen Schweinereien und Unzulänglichkeiten zu erwehren?

Bürgerliche Mutlosigkeit, schlechte Wahlbeteiligungen, eine uninteressierte und unpolitische Jugend sind die Folge. Und so bleibt unglücklicherweise festzuhalten, dass zwar eine Menge ans Tageslicht kommt, die notwendigen Schlüsse aber nur selten gezogen werden und Bestrafungen kaum oder zu lasch erfolgen. Kopfschüttelnd verfolgt man an so manchem Stammtisch unter klar und unkompliziert denkenden Menschen das alltägliche Geschehen. Gerichtsurteile werden nicht verstanden, politische Entscheidungen als desaströs und ungerecht empfunden, inkonsequentes Handeln Verantwortlicher verurteilt.

Natürlich ist dies kein Phänomen, das wir alleine hätten. Nein, nein! In sämtlichen Ländern finden wir diese Entwicklung und in manchen sogar noch krasser als bei uns. Und so kommt halt immer wieder der alte Schoppenhauer ins Spiel, der da schon vor langer Zeit feststellte:

„Es gibt keinen Frieden, weil der Konflikt Mensch vorgeschaltet ist!“

Recht hat er. Leider.

Ihr 

Gehhobmidochgern

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